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Wissenswertes zum Thema Existenzgründung und Selbständigkeit

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Inhaltsübersicht Existenzgründung & Selbständigkeit
  • Chancen einer Existenzgründung
  • Voraussetzungen einer erfolgreichen Unternehmensgründung
  • Existenzgründung: Vollzeit vs. Teilzeit
  • Gründung im Team
  • Verschiedene Gründungsmodelle
  • Kaufmännisches Grundwissen
  • Hilfestellungen bei Unternehmensgründung
  • Franchising

Chancen einer Existenzgründung


Mit einer entsprechenden Idee im Kopf bietet die Existenzgründung eine attraktive Möglichkeit, sich beruflich zu verwirklichen. Dazu muss man nicht unbedingt auf einen Geistesblitz warten, man kann auch aktiv über Gründungsideen nachdenken und die Augen nach Chancen offen halten.
Ein großer Vorteil, den die eigene Unternehmensgründung bietet, ist die Gestaltungsfreiheit des eigenen Unternehmens. Man ist in seinen Entscheidungen nicht an Vorgaben von Vorgesetzten gebunden.
Außerdem arbeitet man als Unternehmer direkt in die eigene Tasche, was als Motivation dienen kann bessere Arbeit zu leisten.

Mit einer Unternehmensgründung versucht man in der Regel immer eine Schwachstelle bezüglich eines Produkts, einer Dienstleistung oder der Produktzugänglichkeit zu beheben und somit die Welt ein kleines bisschen zu verbessern oder zu vereinfachen.

Wenn alle Faktoren passen kann man als Unternehmensgründer die Möglichkeit haben, viel Geld zu verdienen und sein Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Da eine Existenzgründung immer mit Startkapital verbunden ist, kann sie auch als Geldanlage betrachtet werden, bei der man sehr viel Einfluss auf die Rendite hat, die das eingesetzte Kapital bringen wird.

Neben einer Unternehmensgründung kann auch die Existenzgründung als Freiberufler interessant sein, insbesondere wenn man über Kompetenzen verfügt, die sich für eine entsprechende freiberufliche Tätigkeit anbieten. Das rechts vorgeschlagene Buch beschäftigt sich mit diesem Fall. Im Folgenden wird jedoch die Unternehmensgründung das Thema sein.

Voraussetzungen einer erfolgreichen Unternehmensgründung


Um mit einer Existenzgründung Erfolg zu haben, muss man in der Regel hohe Ansprüche erfüllen.

Abhängig von der Art der Unternehmensgründung kann es sein, dass man über ein ausgeprägtes Fachwissen, kaufmännisches Wissen und Führungskompetenzen verfügen muss.

Führungskompetenzen wurden bereits im letzten Kapitel angesprochen. Das erforderliche Fachwissen ist von Gründung zu Gründung sehr unterschiedlich bezüglich Inhalt und Umfang und können deshalb nicht pauschal behandelt werden. Grundlagen des kaufmännischen Wissens werden aber später in diesem Kapitel noch angesprochen.

Neben der Kompetenz ist eine hohe Arbeitsbereitschaft unverzichtbar. Man muss besonders in der Anfangsphase einer Gründung mit sehr hohem Arbeitsaufwand rechnen, den man dann möglicherweise mit der Zeit delegieren, also an Mitarbeiter übertragen kann.

Insgesamt ist eine Unternehmensgründung also häufig mit viel Stress verbunden. Zum einen durch den Arbeitsaufwand und zum anderen durch die Vielzahl auftretender Probleme, die man auf sich allein gestellt lösen muss. Bei einer Gründung mit einem oder mehreren Partner fällt dieser Punkt weniger ins Gewicht, dafür können dort andere Probleme auftreten.

Zu guter Letzt sollte man sich schon vor der Gründung im Klaren darüber sein, dass Selbständigkeit mit viel Bürokratie verbunden sein wird, vor der man sich nicht scheuen darf.

Existenzgründung: Vollzeit vs. Teilzeit


Ob man an der Unternehmensgründung in "Teilzeit" oder "Vollzeit" arbeiten will, hängt in erster Linie von der Gründungsidee selbst ab. Neben der Beschäftigung als Angestellter zu gründen hat den Vorteil, dass man ein geringeres Risiko eingeht und eventuell benötigte finanzielle Mittel besser bereitstellen kann.

Manchmal können Gründungsprojekte jedoch die gesamte Zeit in Anspruch nehmen, sodass man nebenbei nicht mehr arbeiten kann.
In diesem Fall ist es wichtig über genügend finanzielle Mittel zu verfügen, um die Zeit, bis das Unternehmen voraussichtlich Gewinn abwerfen wird, überbrücken zu können.

Neben dem rechts vorgestellten Buch befasst sich folgendes Buch mit der Teilzeitgründung:

Nebenbei selbstständig: Der Ratgeber für Selbstständige in Teilzeit von Karin Leppin und Konar Mutafoglu

Gründung im Team


Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einer gemeinschaftlichen Unternehmensgründung. Dadurch kann man die anfallende Aufgabenflut meist besser und schneller bewältigen. Man teilt sich außerdem die Verantwortung und findet gemeinschaftlich meist mehr Ideen und Lösungsansätze als man sie alleine finden würde.

Dafür ist man jedoch nicht mehr ganz sein eigener Chef, sondern muss Entscheidungen mit den Gründungspartnern abstimmen und sich gelegentlich auf Kompromisse einlassen.

Damit eine gemeinschaftliche Unternehmensgründung funktionieren kann ist es notwendig, dass alle beteiligten Gründungsmitglieder sehr teamfähig sind und über ausreichende Soft Skills verfügen. Außerdem sollten sie inhaltlich auf einer Wellenlänge liegen und sehr ähnliche Vorstellungen vom Verlauf des Gründungsprojekts haben. Und schließlich sollte man menschlich gut miteinander auskommen. Dafür ist es natürlich vorteilhaft, wenn man sich schon eine gewisse Zeit lang kennt.

Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, ist es tendenziell von Vorteil, gemeinschaftlich das Unternehmen zu gründen. Erfahrungsgemäß sind jedoch oft keine geeigneten Kandidaten für eine gemeinschaftliche Gründung in Sicht und bevor man bei der Kandidatenwahl zu viele Kompromisse eingeht, sollte man besser auf eigene Faust gründen, sofern man es sich zutraut. In diesem Fall sollte man seine Energie besser darauf verwenden, ein gutes Netzwerk aus geeigneten Geschäftspartnern aufzubauen.

Dabei kann folgendes Buch nützliche Hilfestellung liefern:
Existenzgründung: Netzwerke & Partnerschaften von Jürgen Arnold.

Verschiedene Gründungsmodelle


Grundsätzlich kann man drei Bereiche unterscheiden, in denen eine Unternehmensgründung möglich ist. In jedem dieser Bereiche gibt es sehr unterschiedliche Anforderungen, um den Konkurrenzkampf zu bestehen.

Technologieorientierte Unternehmensgründung


Zunächst lässt sich ein technologieorientiertes Unternehmen an den Markt bringen. Man verfügt dabei über den Vorteil für eine bestimmte Zeit relativ konkurrenzlos zu agieren, da man nur selbst über die entsprechende Technologie verfügt. Diese Möglichkeit ist jedoch mit einigen Hürden verbunden: In den meisten Fällen ist der Aufwand relativ hoch eine neue Technologie zu entwickeln. Meist ist dafür ein ganzes Expertenteam mit hohen Fachkenntnissen notwendig. Dieser Aufwand kann nur mit entsprechenden finanziellen Mitteln betrieben werden.

Das nächste Problem liegt darin, dass man mit einer neuen Technologie meist gegen große Konzerne konkurriert, die mit einem hohen Forschungsaufwand sehr schnell als Konkurrenz auf den Markt treten werden, wenn der Markt entsprechendes Potential verspricht. Dabei finden sie sehr oft auch Möglichkeiten, Patente zu umgehen.

Außerdem ist es sehr teuer neue Technologien gut durch Patente schützen zu lassen, wodurch viele Ideen oft nur unzureichend geschützt sind und es für Konkurrenten noch leichter wird sie zu umgehen.
Um hier bestehen zu können, braucht man also entsprechende finanzielle Mittel, eine Menge Know-how, ein gutes Team und ein ausgeprägtes Grundwissen in Sachen Innovationsmanagement und Patentschutz.

Den Nachteilen gegenüber steht jedoch die Chance sich als Technologieunternehmen zu etablieren und damit den Firmenwert zu vervielfachen.

Literaturtipp: Erfolgsfaktoren innovativer Gründungen: Von der Idee zum Gründungserfolg von Thomas Rumpelmayer.

Unternehmensgründung im Handel


Eine weitere Möglichkeit besteht darin, im Handel selbständig zu werden: Man kauft Produkte, die man unverändert weiterverkauft.
Die Herausforderung besteht hier darin, sich ein Netzwerk aus guten Handelspartner aufzustellen und zwar sowohl aus Verkäufern, meist Produzenten oder Großhändler, als auch aus Käufern: Unternehmen, Institutionen oder Personen.
Herkömmliche Möglichkeiten, im Handel tätig zu sein, sind Einkaufsläden und Online-Shops, die im nächsten Kapitel noch näher behandelt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, über die Grenzen bestimmter Regionen zu handeln und damit regionale Marktlücken oder Preisunterschiede auszunutzen.

Von einem Experten des internationalen Handels, Reinhold Schütt, stammen folgende Bücher:

Erfolgreich als internationaler Handelsvertreter: Ein Wegweiser für den Aufbau einer internationalen Handelsvertretung mit den interessantesten Informations- und Bezugsquellen weltweit

Import-Export Business: Ihr Praktikerhandbuch für den Einstieg in den internationalen Handel mit den interessantesten Informations- und Bezugsquellen weltweit

Selbständig als Dienstleister


Die dritte Möglichkeit besteht darin, Dienstleistungen anzubieten. In diesen Bereich fallen Handwerksbetriebe, aber auch alle Arten von Beratungsunternehmen, Anwaltskanzleien und Transportunternehmen.

Natürlich können die verschiedenen Gründungsmodelle auch miteinander gekoppelt werden.

Kaufmännisches Grundwissen


Das betriebswirtschaftliche Grundwissen, das bei der Gründung eines Unternehmens eine Rolle spielt, ist zu umfangreich, um vollständig auf dieser Website dargelegt zu werden. Es erstreckt sich über die möglichen Rechtsformen des Unternehmens, die hier auf Wikipedia näher erläutert werden, die Finanzierung, Buchhaltung & Rechnungswesen, Personal, Marketing, usw.

Die meisten Bücher, die sich allgemein mit dem Thema Existenzgründung befassen, behandeln die betriebswirtschaftlichen Themen in ausreichendem Maße.

Empfohlen werden kann hier neben dem rechts vorgestellten auch noch das folgende Buch:
10 Schritte zur erfolgreichen Existenzgründung: Von der Anmeldung über die Finanzierung bis zum ersten Marketing

Wer sich sehr intensiv mit den betriebswirtschaftlichen Aspekten der Unternehmensgründung befassen will, dem sei die Buchreihe von Jürgen Arnold empfohlen:
Existenzgründung, Jürgen Arnold

In der Regel wird für die Finanzierung eines Start-ups ein Businessplan benötigt. Hilfestellung zu diesem Thema liefert unter anderem das Buch Existenzgründung und Businessplan: Ein Leitfaden für erfolgreiche Start-ups .

Hilfestellungen bei Unternehmensgründung


Wichtige Hilfestellung leisten natürlich die auf dieser Website vorgestellten Bücher zu diesem Thema. Darüber hinaus werden Gründer auch durch die Arbeitsagentur, die zuständigen Finanzämter und die IHK auf verschiedene Art und Weise unterstützt.

Außerdem bietet die Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, bzw. das von ihm geführte Portal Existenzgruender.de nützliche Informationen für Existenzgründer.

Besondere Bedeutung hat die Unterstützung durch die staatliche Förderbank KFW für Existenzgründer, da hier finanzielle Förderung beantragt werden kann.

Franchising


Falls man keine geeignete Idee für eine Unternehmensgründung findet, kann man alternativ auch als Franchisenehmer selbständig werden. Dabei übernimmt man in der Regel als einer von vielen Franchisenehmern von einem Franchisegeber gegen Gebühren sein Geschäftskonzept und setzt dieses um. Oft kann man dabei von der Marke, die vom Franchisegeber aufgebaut und beworben wird, profitieren.

Das wohl bekannteste Franchisesystem ist "McDonald's". In Deutschland werden laut McDonald's ca. 80% ihrer Restaurants von Franchisenehmern geführt. Mehr Infos dazu gibt's hier: Website von McDonald's.

Auf folgender Website findet man eine große Auswahl an Franchisesystemen in Deutschland: Franchiseportal.de.

Literaturtipp: Franchise-Systeme - Gemeinsam erfolgreicher werden von Jürgen Arnold.


Und hier noch ein paar ergänzende Buchtipps, die allgemein für das Thema Existenzgründung relevant und sehr zu empfehlen sind:

Das Edison-Prinzip: Der genial einfache Weg zu erfolgreichen Ideen von Jens-Uwe Meyer.

Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. von Günter Faltin.

Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer. Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen von Stefan Merath.

Existenzgründung: Markteintritt & Wachstum von Jürgen Arnold

Im nächsten Kapitel wird es darum gehen, das Internet als Einnahmequelle zu erschließen. Dabei wird auch der Einsatz von Websites zur Sprache kommen, ein Thema, dass auch für Existenzgründungen eine Rolle spielt. Denn kaum ein Unternehmen kommt heutzutage noch ohne eine eigene Website aus.


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