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Geld sparen
Haushaltsoptimierung

Geld sparen und richtig haushalten - Ausgaben kontrollieren und reduzieren

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Inhaltsübersicht Geld sparen

Geld sparen

"Von reichen Menschen kann man das Sparen lernen."
Sprichwort

Wer mit seiner finanziellen Situation unzufrieden ist, möchte das Thema Geld sparen und Ausgaben reduzieren und kontrollieren am liebsten gleich überspringen, da man ja reich werden will, um mehr Geld ausgeben zu können. Doch nicht umsonst gibt es das Sprichwort, dass man von reichen Menschen das Sparen lernen kann.

Mit einem zur Verfügung stehenden Budget haushalten zu können ist eine Fähigkeit, die im Großen und Ganzen unabhängig davon ist, wie groß die zur Verfügung stehenden Mittel sind. Es gibt genügend Beispiele von Menschen, die trotz enormen Einnahmen verarmt sind, weil sie es nicht gelernt haben, vernünftig zu haushalten. Typische Beispiele dafür lassen sich unter Lotto-Gewinnern, Sportlern und Künstlern finden.

Dieses sehr wichtige und grundlegende Kapitel beschäftigt sich also damit, den Haushalt, insbesondere die Ausgaben zu kontrollieren und auf das Notwendige zu minimieren sowie das Eigentum vor Verlust zu sichern.

Haushaltsoptimierung und Kosteneinsparungen


Wie wichtig es sein kann, die Ausgaben zu drosseln und den Haushalt unter Kontrolle zu behalten macht sich besonders dann bemerkbar, wenn sich trotz steigendem Einkommen die finanzielle Situation nicht verbessert. Bemerkenswert ist hierbei auch, dass reiche Menschen, die sich ihr Vermögen hart erarbeitet haben, oft einen sehr einfachen Lebensstil pflegen und nicht verschwenderisch leben.

Dieses Kapitel scheint nicht für jeden gleich relevant zu sein: Es gibt viele Menschen, die dazu gezwungen sind sehr sparsam leben, sodass hier nicht viel Optimierungspotential besteht. Doch auch in diesem Fall sei darauf hingewiesen, dass mit steigendem Einkommen das Thema an Relevanz gewinnt und ein sparsamer Lebensstil bei geringem Einkommen nicht automatisch zu einem sparsamen Lebensstil bei höherem Einkommen resultiert!

Sparsam zu leben heißt, seine Ausgaben auf das Nötigste zu reduzieren. Damit ist nicht gemeint, nur noch die billigsten Dinge zu kaufen oder nur noch Dinge zu kaufen, die nur fürs Überleben wichtig sind. Es geht vielmehr darum, mit Vernunft zu entscheiden, für welche Art von Produkten wie viel Geld zur Verfügung gestellt werden sollte, also das Budget für verschiedenartige Ausgaben zu limitieren.
Dabei sollte beispielsweise Lebensmittel ein anständiges Budget zugeteilt werden und im Zweifelsfall bei technischen Geräten eventuell gespart werden. Es hilft meist jedoch auch nicht schlechte Qualität zu kaufen, denn bekanntlich gilt der Spruch: Wer billig kauft, kauft doppelt. Falls das Geld für ein hochwertiges Produkt nicht zur Verfügung steht, sollte man nach alternativen Wegen suchen und den Kauf eines minderwertigen Produkts möglichst umgehen.

Jeder kann hier eigene Ideen entwickeln, wie er effektiv Kosten sparen kann, ohne allzu große Einschnitte in der Lebensqualität hinnehmen zu müssen.
Hilfreich kann es aber sein, seine Ausgaben in verschiedene Sparten wie "Lebensmittel", "Wohnung", "Verträge & Abos", "Auto", "Hobbys", "Freizeit", "Konsumgüter" usw. zu unterteilen. Dann kann man durch Beobachtung und Dokumentation der Ausgaben feststellen, wie viel Geld in welchen Bereichen ausgegeben wird.
Dadurch lassen sich Einsparpotentiale leichter erkennen. Am Ende sollte man dann in der Lage sein, jeder Sparte ein sinnvolles Budget zuzuteilen, das nicht überschritten werden sollte.

"Wie gewonnen so zerronnen"
Sprichwort
Besonders größere Kaufentscheidungen sollten gut überlegt sein und spontane Einkäufe vermieden werden. Besonders das Internet, aber auch Sparangebote und Werbung verführen dazu, unüberlegte Kaufentscheidungen zu treffen. Dessen sollte man sich bewusst sein und versuchen, nicht darauf einzugehen.

Was man sich im Internet jedoch zu Nutzen machen kann ist die Möglichkeit, Preise und Qualität vergleichen und beurteilen zu können. Der Aufwand, der hierzu betrieben wird, sollte jedoch ein angemessenes Verhältnis gegenüber dem Volumen der Kaufentscheidung aufweisen, um seine Zeit nicht zu verschwenden.

Ein verbreitetes Verhaltensmuster in Bezug auf Konsum ist es eine Kaufentscheidung danach zu treffen, ob genug Geld zur Verfügung steht. Es ist zwar besser ein Produkt nur dann zu kaufen, wenn auch genug Geld zur Verfügung steht, aber es ist noch besser, wenn man zusätzlich darauf achtet, ob es auch wirklich dringend notwendig ist. Man sollte immer prüfen, ob das Leben auch dann weiter gegangen wäre, wenn das Geldkonto die Freigabe verweigert hätte.

Oft verpufft die Freude an einem Kauf ziemlich schnell und im ungünstigsten Fall liegt das gekaufte Produkt dann schon nach kurzer Zeit im Weg.

Sparsamer Umgang mit Geld kostet in jedem Fall Selbstdisziplin, mal mehr und mal weniger. Aber das muss keineswegs heißen, dass man mit einer sparsamen Lebensweise zwangsläufig unzufriedener und unglücklicher lebt. Denn es ist auch ein erfüllendes Gefühl, das eigene Leben im Griff zu haben und sich nicht von Werbekampagnen, Statusdenken und Konsumverhalten treiben zu lassen.

So lange, bis sich bestimmte Automatismen eingestellt haben, ist es sinnvoll Buchführung über die eigenen Ausgaben zu betreiben. Helfen kann dabei das in der rechten Spalte vorgeschlagene Haushaltsbuch, in dem übersichtlich die Ausgaben festgehalten werden können.

Buchempfehlungen:
Mehr Geld im Haushalt: Clever sparen, wo's nicht wehtut von Frank Littek.
Genug: Wie Sie der Welt des Überflusses entkommen John Naish.

Absicherung und Risikominimierung

"Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste"
Sprichwort

Dieses Kapitel handelt davon, sein Vermögen vor Verlusten zu bewahren.

Zunächst einmal sollte man sich mit Hilfe von Versicherungen sinnvoll gegen Risiken absichern. Dabei sollte jedoch das Verhältnis zwischen dem Versicherungsaufwand, der Risikowahrscheinlichkeit und dem zu schützenden Gut ausgewogen sein.

Man sollte sich hier jedoch nicht vollständig auf einen Versicherungsberater verlassen. Man kann sich dessen Meinung zwar einholen, sollte aber auch selbst genug Sachverstand mitbringen, um vernünftige Entscheidungen treffen zu können.

Daher ist es durchaus sinnvoll, sich selbst in das Thema einzuarbeiten, um den vorhandenen Versicherungsschutz überprüfen zu können.

Auch bei größeren Veränderungen im Leben sollte überprüft werden, ob die Absicherung noch auf dem aktuellen Stand ist.

Bei Versicherungen gilt die gleiche Regel, wie auch bei allen anderen Finanzprodukten: Man muss deren Inhalt vollständig verstanden haben und nachvollziehen können und darf sich nicht auf zu komplizierte, undurchsichtige Konstruktionen einlassen.

Nachdem man sich ein persönliches Konzept ausgearbeitet hat, wie man sich versichern will, kann man Vergleiche einholen, um günstige Versicherungen zu finden.

Dazu bieten sich Online-Vergleichsportale wie Tarifcheck24.de und FinanceScout24 an.

Für die Sicherheit des Kapitalvermögens lassen sich dagegen keine Versicherungen abschließen. Hier ist selbstdiszipliniertes, vernünftiges und überlegtes Handeln erforderlich.

Grundsätzlich sollte man sich, was Entscheidungen bezüglich des eigenen Vermögens betrifft, an folgende Regeln halten:

  • Man darf sich zu keinem Zeitpunkt drängen und von außen unter Druck setzen lassen, eine Entscheidung zu treffen.
  • Es ist auf ein hohes Maß an Transparenz und Verständlichkeit zu achten.
  • Bezüglich einer Beratung ist immer zu abzuschätzen, wie viel dieser Rat wohl wert ist. Dazu sollte man mit Verstand die Gesamtsituation bewertet und sowohl die Interessen als auch die Kompetenz der Person oder Institution berücksichtigen.
  • Bei Geldanlagen sollte man auf eine ausreichende, aber dennoch überschaubare Streuung achten.
  • Durch vorsichtiges und kritisches Handeln kann man die Gefahr reduzieren, Opfer von Betrug und Verbrechen zu werden.
  • Mangel an eigener Erfahrung sollte man dadurch begegnen, dass man zwar Erfahrung sammelt, dabei aber den "Einsatz" angemessen wählt, sodass man mögliche Verluste verkraften könnte.
  • Und schließlich muss man das Geld noch vor der eigenen Versuchung schützen und durch Selbstdisziplin gewährleisten, dass man seine eigenen Pläne nicht kurzerhand aufgibt.

Außerdem kann man nicht nur aus eigenen, sondern auch aus den Fehlern anderer lernen und sich deren Erfahrung zu eigen machen.
In diesem Zusammenhang könnte sich das Buch "Lexikon der Finanzirrtümer: Teure Fehler und wie man sie vermeidet" von Werner Bareis als nützlich erweisen.

Auch folgende Kapitel werden noch einen Beitrag zum Thema Risikoreduktion leisten: Vermögensaufbau und Rücklagenbildung können beispielsweise dazu beitragen, kritische Lebenssituationen leichter zu meistern.

Die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten, die im Kapitel "Persönliche Faktoren" vorgestellt werden, sind ein wichtiger Bestandteil zur Krisenbewältigung, da sie ein wertvolles Gut sind, das man nicht so einfach verlieren kann.

Und schließlich wird der Schutz des Kapitals auch im Kapitel "Geldanlagen" eine Rolle spielen.


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